blink…

blinken, blinzeln, flimmern, zwinkern – da lassen die verschiedenen Bedeutungen Raum für Interpretationen.

Aus dem Jargonbegriff Blinkenlights ist sogar ein eigenes Projekt entstanden, bei dem Computernutzer u.a. Pong auf einer Hausfassade spielen können.

Bei BlinkList dagegen geht es “nur” um die die Verwaltung von URL Favoriten, also eine Lesezeichenliste im Internet. Die Idee ist eigentlich weder neu noch besonders originell. Warum also haben Dienste wie del.icio.us oder BlinkList solchen Erfolg?

Das sogenannte Tagging strukturiert die URLs und erzeugt so Assoziationen. Statt eine fest vorgegebene Klassifizierung zu verwenden hat jeder Benutzer die Freiheit, eigene Schlagworte zu vergeben. Wer sich verschreibt, der korrigiert dies eben später. Die vorqualifizierte Auswahl von URLs und die Zuordnung zu registrierten Benutzern kann die Suche nach Quellen im Internet erheblich vereinfachen.

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