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Google App Engine

Jens Dibbern am 30. Dezember, 2009

Googles App Engine bietet seit einiger Zeit kostenloses Hosting eigener Anwendung auch für Java an. Das musste ich natürlich ausprobieren.

Dashboard

Das Dashboard gibt es für jede Anwendung. Es bietet eine Übersicht der momentanen Nutzung und des Ausnutzungsgrades der App Engine Quotas (mehr Traffic, Datastore Platz etc. sind kostenpflichtig).

Logs

Die Logs lassen sich ebenfalls einsehen. Es sind allerdings nur die Java Logs von Google eigenen Logging Klassen. Für eine Auswertung der Zugriffe muss man auf Google Analytics zurückgreifen.

DataViewer

Der Datastore Viewer erlaubt einfache Abfragen und in Grenzen auch Datenmanipulation.

Google unterstützt mit der App Engine weite Teile der J2EE API. Allerdings gibt es deutliche Einschränkungen. Eine relationale Datenbank mit JDBC Interface fehlt. Die JDO API des Distributed Datastore erlaubt nur ein Minimum an Abfragemöglichkeiten. Dazu sind die Timeouts schon fast unverschämt kurz. Datenzugriffe werden einfach unterbrochen. Das gleiche gilt für HTTP Zugriffe auf externe Quellen. Und während man die Quotas durch das Zahlen der entsprechenden Gebühren aufheben kann bleiben die Timeout Probleme bestehen.

Letztlich schreibt man also trotz aller Standardisierungsbemühungen eine Anwendung spezifisch für die Google App Engine. Bei einem kostenlosen Angebot ist das vielleicht noch akzeptabel, aber spätestens bei einem kostenpflichtigen Dienst hätte ich mehr erwartet.

Meine Demo Kolor Theme Wizard erzeugt aus Adobe kuler Farbpaletten Powerpoint Dateien mit den entsprechenden Farbpaletten. Leider merkt man hier auch hin und wieder das beschriebene Problem mit Timeouts beim Zugriff auf externe HTTP Dienste.

Heilige Kühe

Jens Dibbern am 28. Dezember, 2009

Mike Pulsifer möchte einige davon schlachten:

#1 Präsentationen brauchen Powerpoint

#2 Ich darf hier sitzen

#3 Die Folien sind mein Handout

#4 Immer auf dem neuesten Stand der Technik

#5 Die Zuhörer wollen Details

#6 Die Agenda

#7 Ein Nachmittag reicht

#8 Laserpointer bringen’s

#9 Die Zuhörer sind interessiert

#10 URLs helfen

Murder the Myths

Jens Dibbern am 21. Dezember, 2009

Donald Clarks 10 Fakten über das Lernen sollte man wohl in regelmässigen Abständen lesen, nicht nur weil man damit gleich seinem ersten Punkt Rechnung trägt.

(via Weiterbildungsblog)